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HAT-Fonds - Hanseatische Anlage Treuhand

Die 1998 insolvent gegangene Hamburger HAT Hanseatische Anlage Treuhand Secura Vermögensberatungsgesellschaft mbH & Co. KG, kurz Hanseatische Anlage Treuhand, legte geschlossene Immobilienfonds auf. Diese Sachwertfonds, sogenannte HAT-Fonds wurden den Anlegern mit großspurigen Versprechungen schmackhaft gemacht. Den Anlegern wurden mittels HAT-Fonds stark überteuerte Immobilien und völlig überzogenen Mietansätzen verkauft. Schon in den 1980er Jahren geriet die Gesellschaft mit sogenannten Bauherrenmodellen in die Negativschlagzeilen. Die Anleger möchten wissen, wie man die hochriskanten GbR-Beteiligungen so schnell wie möglich los wird.
Mehr als  4.700 Anleger investierten in die HAT-Fonds. Es gibt von der Hanseatische Anlage TreuhandSecura Vermögensberatungsgesellschaft mbH & Co. die HAT-Fonds 1 bis 37, sowie:

HAT-Immobilienfonds 38 Wohn-, Geschäfts- und Ärztehaus in Böblingen    
HAT-Immobilienfonds 39 Seniorenresidenz Schloß Fellheim 21.09.1990
HAT-Immobilienfonds 40 Büro- und Verwaltungsgebäude in Wiesbaden 28.02.1991
HAT-Immobilienfonds 41    
HAT-Immobilienfonds 42 Büro- und Verwaltungsgebäude Einsteinhof Hamburg    
HAT-Immobilienfonds 43    
HAT-Immobilienfonds 44    
HAT-Immobilienfonds 45    
HAT-Immobilienfonds 46    
HAT-Immobilienfonds 47 Boardinghaus "Residenz Buchenstraße" in Dresden 29.01.1993
HAT-Immobilienfonds 48 Geschäfts- und Bürohaus in Dresden-Neustadt 29.03.1993
HAT-Immobilienfonds 49    
HAT-Immobilienfonds 50 "Saxon-Carre" in Dresden    
HAT-Immobilienfonds 51    
HAT-Immobilienfonds 52 Büro- und Geschäftshaus in Leipzig    29.01.1994
HAT-Immobilienfonds 53    
HAT-Immobilienfonds 54 Geschäfts- und Wohnhäuser in Dresden 23.01.1995
HAT-Immobilienfonds 55 Geschäfts- und Wohnhäuser "Am Albertplatz" in Dresden 29.11.1994
HAT-Immobilienfonds 56 Seniorenresidenz "Katharinenhof" in Fredersdorf/Berlin 15.03.1995
HAT-Immobilienfonds 57 Seniorenresidenz Lichtentaler Allee    
HAT-Immobilienfonds 58 'Wohnungsmodernisierung' Dresden-Neustadt GbR    
HAT-Immobilienfonds 59 Seniorenstift "Am Zeuthener See" in Zeuthen 02.10.1996


HAT-Fonds: Geschichte wiederholt sich
Die Hanseatische Anlage Treuhand gehörte einst zu den größten Anbietern von Bauherrenmodellen in der alten Bundesrepublik. Schon damals köderte sie mit einer Masche gutgläubige Investoren. Mit scheinbar sicheren Mietgarantien verführte sie Anleger zum Kauf überteuerter Immobilien. Das Modell geriet in die Jahre und in Verruf, doch schon Anfang 1985 kündigten sich die ersten HAT-Fonds an, mit den Schlagworten: “geschlossene Immobilienfonds”, “in bester Lage”, “mit jährlicher Steuerersparnis” und natürlich der obligatorischen “Mietzahlungsgarantie”.

HAT-Fonds: Fonds zusammen mit Finanzierung angeboten
Die Finanzierung der Fonds erfolgte größtenteils mittels Anteilsfinanzierungen, das heißt, die Anleger müssen ihre Darlehen unabhängig von den Ausschüttungen des Fonds leisten. Dabei sind HAT-Fonds offensichtlich für solche Anleger völlig ungeeignet. Das haben die Banken mit Sicherheit gewusst und damit billigend in Kauf genommen, dass die Zeichner der HAT-Fonds leicht in finanzielle Schwierigkeiten kommen.

HAT-Fonds: Hohe Weichkosten schmälern die mögliche Rendite
Auch bei den HAT-Fonds schmälerten die Weichkosten, im Gegensatz zu den substanzbildenden Kosten, die spätere Rendite erheblich. Darum muss man konstatieren, dass sich die HAT-Fonds vor allem für die Initiatoren, die Vermittler und die finanzierenden Banken gelohnt haben.

HAT-Fonds: Spezielle GbR-Risiken
Die Gesellschafter einer Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR) müssen damit rechnen, dass sie für ihre Mitgesellschafter unbeschränkt, also mit ihrem gesamten privaten Vermögen, haften, auch wenn sie selbst zuvor allen Zahlungsverpflichtungen nachgekommen sind.

HAT-Fonds: Sicherheitssituation nur vorgetäuscht
Die Hanseatische Anlage Treuhand, welche die HAT-Fonds initiierte, war schon Anfang der 1990er Jahre überschuldet und konnte das nur durch Verschleierungen in ihren Bilanzen verbergen. Garantien für Mieten und Vorgängerfonds wurden lediglich als Eventualverbindlichkeiten eingetragen, des weiteren wurden die Objektimmobilien der HAT-Fonds als viel wertvoller dargestellt, als sie es tatsächlich waren und darum waren auch die viel zu hoch angesetzten Wertsteigerungsvorhersagen nur Fiktion.

HAT-Fonds: Fondsvermittler kassieren nach der Insolvenz nochmals ab

Gleich nach der Pleite der Hanseatische Anlage Treuhand gründeten die Vermittler der HAT-Fonds eine Interessengemeinschaft. Dabei hatten sie weniger die Interessen der geschädigten Anleger, als vielmehr ihre eigenen Interessen im Auge. Nachdem sie schon zehn Prozent Vermittlungsprovision kassierten, verlangten sie nun immerhin ein halbes Prozent der Anlagesumme, als Eintrittsgeld in die IG.

HAT-Fonds: Exitstrategie für Anleger gesucht
Die Mehrheit der Anleger hoffte mit der Investition in HAT-Fonds auf eine sichere Anlage, nicht selten verbunden mit der Hoffnung auf einen Beitrag zur sicheren Altersvorsorge. Stattdessen herrschen nun Enttäuschung und Sorge vor. Bei einigen HAT-Fonds ist es wohl zu spät, bei anderen besteht zumindest die Aussicht mit einem blauen Auge davonzukommen. Genaues lässt sich aber erst nach Prüfung der Einzelfälle sagen.

HAT-Fonds: Anleger möchten so schnell wie möglich raus
Viele Anleger der HAT-Fonds haben sich zuletzt dafür entschieden, ihre Anteile abzutreten, um so der persönlichen Haftung zu entgehen. Wie das nun am besten gelingt, hängt von den individuellen Umständen ab.


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