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Galileo-Fonds

Bei den Galileo-Fonds handelt es sich um geschlossene Immobilienfonds. Für diese wurde fatalerweise die Rechtsform Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR) gewählt. Das Geld der beiden Galileo-Fonds wurde in die Errichtung und den Betrieb zweier Objekte für Betreutes Wohnen investiert, eines in Neutraubling und ein anderes in Waldmünchen. Allerdings wurden weder die Erwartungen der Anleger in die Galileo-Fonds, noch die einiger Bewohner der Fondsimmobilien erfüllt.

Es gibt zwei Galileo-Fonds:

Galileo-Fonds Betreutes Wohnen in Neutraubling GbR
Galileo-Fonds Betreutes Wohnen in Waldmünchen GbR




Galileo-Fonds: Persönliche Haftung in einer Gemeinschaft bürgerlichen Rechts
Die weitgehende Haftung einer GbR wurde gewiss auch von vielen Investoren in die Galileo-Fonds unbeachtet gelassen. Das hat sich in vielen Fällen als Fehler erwiesen. Wird man Gesellschafter einer GbR, wie bei den Galileo-Fonds, haftet man für alle entstehenden Verbindlichkeiten der Gesellschaft mit seinem gesamten Vermögen, und zwar unbeschränkt. Nur wenn im Gegensatz dazu, eine Haftungsbeschränkung, zum Beispiel in Form einer quotalen Haftung, vertraglich festgeschrieben ist, gilt die allgemeine Regel nicht.

Galileo-Fonds: Darlehensrückforderungen durch Banken
Weil sich viele Anleger nicht in der Lage sahen sich mit einer Einmalzahlung an den Galileo-Fonds zu beteiligen, ließen sie sich von Vermittlern oder gar direkt von den vermittelnden Banken zu einer sogenannten Ansparvariante überreden. Das heißt die Bank vermittelte neben dem Galileo-Fonds auch ein Darlehen aus dem eigenen Haus. Das Problem, selbst wenn der Galileo-Fonds pleite geht, muss der Darlehensnehmer weiterhin die Forderungen der vermittelnden Bank erfüllen, auch wenn die Bank ihn vorher mit dem Hinweis, er könne mit den Ausschüttungen tilgen, umwarb.

Galileo-Fonds: Schutz für falsch beratene Anleger
Wenn der Inhaber eines Galileo-Fonds vor dem Kauf nur unzureichend oder gar falsch beraten wurde, stehen ihm Schadensersatzansprüche zweifellos zu. Nur sind diese Ansprüche gegen die Vermittler von Galileo-Fonds inzwischen leider verjährt und normalerweise auch nicht mehr durchsetzbar. Ob es vielleicht doch noch Möglichkeiten gibt, kann nur nach einer genauen Analyse der persönlichen Umstände gesagt werden.

Galileo-Fonds: Situation der Anleger ist nicht beneidenswert
Inzwischen ist wohl allen Anlegern in die beiden Galileo-Fonds klar, dass ihre Erwartungen nicht mal ansatzweise erfüllt werden und sie stattdessen unbefristet dem vollen Risiko eines GbR-Gesellschafters ausgesetzt sind. Statt Renditen erhalten die Inhaber der Galileo-Fonds, hohe Zahlungsaufforderungen von kreditgebenden Banken. Es ist in jedem Fall ein guter Rat an alle Galileo-Fonds-Anleger, sich nicht zu einer vorschnellen Zahlung hinreisen zu lassen, sondern sich fachkundigen Rat einzuholen.

Galileo-Fonds: Möglichkeiten prüfen lassen
Viele Anleger der Galileo-Fonds haben den verständlichen Wunsch, ihre Anteile abzutreten, um so der persönlichen Haftung zu entgehen. Ob und wie das nun am besten vonstatten gehen kann, hängt nun vor allen von individuellen Faktoren ab, die zu prüfen sind.


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