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BBI Fonds - Beteiligungsgesellschaft Bayrische Immobilien

Die BBI Fonds der Beteiligungsgesellschaft Bayrische Immobilien mbH & Co. KG aus Augsburg ermöglichte Anlegern seit dem Jahr 2005 sich als mittelbare Kommanditisten oder Direktkommanditist an selbiger zu beteiligen. Dabei konnten die BBI Fonds-Anleger zwischen einer einmaligen Anlage oder einer Ansparvariante wählen. Zweck ist, laut Prospekt, der Erwerb, die Vermietung, Verpachtung und Verwaltung von denkmalgeschützten bayerischen Wohn- und Gewerbeimmobilien. Dafür wurde beachtlicherweise, neben der vorgesehenen Kommanditbeteiligung von 60.508.760,00 Euro, noch Fremdkapital in Höhe von 75.000.000,00 Euro aufgenommen. Anstatt der versprochenen Gewinne, drohen den Anlegern in den BBI Fonds aber hohe Verluste. Wie kann man sich vor diesem Szenario schützen?


BBI Fonds: Viel zu geringe Rendite
Im irreführenden Emissionsprospekt der BBI Fonds wird die viel zu geringe Rendite geschickt verschleiert. Zwar wird dort eine Bruttorendite von 9,12 Prozent pro Jahr angegeben, allerdings wird nicht erklärt, wie der BBI Fonds diese, angesichts der im Prospekt angegebenen Zahlen eigentlich erreicht werden soll, zumal dort die recht hohen laufenden Kosten der der BBI Fonds-Verwaltung noch nicht eingerechnet wurden.

BBI Fonds: Anlage für sicherheitsorientierte Anleger ungeeignet
Viele Anleger in die BBI Fonds wurden mit dem Versprechen gelockt, dass es eine sichere Investition sei, die darum auch zur Altersvorsorge geeignet ist. Inzwischen ist vermutlich allen Gesellschaftern klar geworden, dass dem keineswegs so ist. Die vollmundig versprochen Renditen mit den BBI Fonds wurden nie erzielt und statt Sicherheit, ist beim BBI Fonds ein hohes Risiko garantiert, welches schlimmstenfalls in einem Totalverlust des eingesetzten Geldes enden kann.

BBI Fonds: Schwierigkeiten wegen des Kapitalanlagegesetzbuchs (KAGB)
Zwar wurde im KAGB ein Bestandsschutz für sogenannte Altfonds, wie dem BBI Fonds, eingeräumt, dieser ist aber an Bedingungen geknüpft. So dürfen ab dem Stichtag 21.07.2013 keine neuen Investitionen mehr vorgenommen werden. Dabei geht es nicht nur um neue Objekte, sondern auch um Erweiterungsinvestitionen von Bestandsobjekten. Hier hat es die Verwaltung des BBI Fonds wohl versäumt, die erforderlichen Restrukturierungen vorzunehmen.

BBI Fonds: Aktuelle Situation

Am 30.04.2018 wurde der Beteiligungsgesellschaft Bayrische Immobilien mbH & Co. KG von der BaFin aufgegeben, das Investmentgeschäft mit den BBI Fonds sofort einzustellen und abzuwickeln, weil es dafür weder eine erforderliche Erlaubnis, noch eine entsprechende Registrierung hätte. Die Abwicklung des BBI Fonds müsse durch die vollständige Rückzahlung des eingenommenen Kommanditkapitals erfolgen. Seltsam ist, dass die BaFin im Jahr 2005 einen Prospekt für die BBI Fonds gestattete.

BBI Fonds: Wie wird man die Beteiligung los?
Wenn das Investmentgeschäft mit den BBI Fonds ohne Erlaubnis betrieben wird, können gegen die Gesellschaft unter Umständen Schadensersatzansprüche geltend gemacht werden. Den möglicherweise betroffenen BBI Fonds-Anlegern sei geraten, sich unverzüglich anwaltlichen Rat einzuholen. Viele Anleger der BBI Fonds haben sich bereits dafür entschieden, ihre Anteile abzutreten, um so dem Totalverlustrisiko zu entgehen. Wie das nun am besten gelingt und welche Möglichkeiten es darüber hinaus gibt, sich von den BBI Fonds zu trennen, hängt von individuellen Umständen ab.


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Bitte beachten Sie, dass alle Fälle einer genauen und individuellen Prüfung durch sachverständige Rechtsanwälte bedürfen, um sinnvolle Entscheidungen für das weitere Vorgehen treffen zu können.
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