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Grauer Kapitalmarkt ++ Zur Altersvorsorge nicht geeignet

Was ist der Graue Kapitalmarkt?

In seinem ursprünglichen Verständnis bezeichnet er den unregulierten Markt, auf dem alle Anbieter ihre Finanzdienstleistungen und Kapitalanlagen anbieten konnten. Dieses umfasst auch die sogenannten Schrottimmobilien.Zwar ist in den letzten Jahren die Regulierung auf diesem sogenannten Grauen Kapitalmarkt fortgeschritten, trotzdem gibt er den Initiatoren weit größere Freiheiten als die von der BaFin (Bundesaufsichtsamt für Finanzdienstleistungen) regulierten Weißen Markt. Der Schwarze Kapitalmarkt wäre demnach derjenige, auf dem die Initiatoren ihr Produkt von vorn herein auf Betrug angelegt haben.Freilich finden viele Anlegerschützer die Unterscheidung willkürlich. Auch auf dem sogenannten Weißen Kapitalmarkt finden zahlreiche Fehlentwicklungen statt, die den Anleger Milliarden kosten. Zuzugeben ist aber, dass diese Fehlentwicklungen auf dem Grauen Kapitalmarkt verstärkt auftreten.

Grauer Kapitalmarkt ++ Zur Altersvorsorge nicht geeignet
Grauer Kapitalmarkt ++ Zur Altersvorsorge nicht geeignet

Grauer Kapitalmarkt: Kapitalanlagen in allen Sparten

Auf dem Grauen Kapitalmarkt werden vorzugsweise Schrottimmobilien und Fondsbeteiligungen angeboten. Bei den Fondsbeteiligungen wiederum gibt es unzählige verschiedene Ausprägungen. Grundsätzlich kann man sagen, dass es Fonds für alle Sparten gibt. Zu den Hauptarten gehören die Immobilienfonds, die Schiffsfonds, die Ölfonds und die Ökofonds. Nach den verstärkten Regulierungsbemühungen weichen die Anbieter zunehmend auf die sogenannte Direktanlage aus.
Ebenfalls sind die Rechtsformen der Beteiligungen sehr unterschiedlich. In den meisten Fällen tritt der Anleger einer Gesellschaft als Kommanditist bei, aber es gibt auch sogenannte stille Beteiligungen oder Genussrechtsbeteiligungen, wo auch generell der Fantasie der Anbieter keine Grenzen gesetzt sind.

Grauer Kapitalmarkt: Anleger gehen hohes Risiko ein

Den Anlegern ist meist nicht bewusst, dass die ihnen angepriesenen sicheren Kapitalanlagen in Wirklichkeit Unternehmensbeteiligungen darstellen, bei denen der Anleger das unternehmerische Risiko trägt. Vielfach sind die Beteiligungen so strukturiert, dass der Anleger keine reelle Chance hat, dass die in den Prospekten enthaltenen Prognosen tatsächlich erreicht werden können. Das Risiko hat sich eigentlich schon von Anfang an verwirklicht. Das Gelingen stellte eher die Ausnahme als den Regelfall dar.

Es droht das Risiko des Totalverlustes

Vielen dieser Kapitalanlagen droht das Risiko des Totalverlustes. Immer wieder hat es spektakuläre Meldungen auf dem Grauen Kapitalmarkt gegeben. Hunderttausende von Anlegern haben ihr Geld verloren. Es sei an die Insolvenzen der Euro-Gruppe im Jahr 2005 oder an die seinerzeit bis dahin größte Insolvenz der Göttinger Gruppe im Jahr 2006 erinnert. 900 Millionen Euro waren für die Anleger verloren. Über 100 Millionen Euro verloren die Anleger der WBG Wohnungsbaugesellschaft Leipzig West. Ähnlich hoch wie hier soll der Schaden der 2013 in Insolvenz gegangenen S&K-Gruppe sein. 2012 erfolgte nach eine Razzia der Zusammenbruch der Dresdener Future-Business-Gruppe, die Orderschuldverschreibungen emittiert hatte. Der Schaden beträgt rund 400 Millionen Euro. 2013 folgte die Insolvenz des Öko-Konzerns Prokon. Über 75.000 Anleger hatten Prokon-Genussrechte in einem Volumen von 1,4 Milliarden Euro gezeichnet.
RESCH DebiProtect: Anlegerschutz pur.


Rechtsanwalt Jochen Resch hat 1986 als erster Anwalt den Grauen Kapitalmarkt ins Visier genommen.
Rechtsanwalt Jochen Resch setzt sich mit seinen Mitarbeitern seit 2011 mit den oben beschriebenen Fehlentwicklungen auch mit der RESCH DebiProtect Rechtsanwaltsgesellschaft mbH für die Rechte der geschädigten Kapitalanleger ein.



   
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