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MPC Japan 1 Immobilienfonds - Anlegerhilfe

MPC Sachwert Rendite-Fonds Japan 1 für
sicherheitsorientierte Anleger ungeeignet.
Immobilienfonds MPC Japan 1 Anlegerhilfe

Der Immobilienfonds MPC Sachwert Rendite-Fonds Japan GmbH & Co. KG wurde von der MPC Capital AG im Jahr 2006 aufgelegt. Dadurch, dass der Verkehrswert der Fondsimmobilien stark gesunken ist, sind beim MPC Sachwert Rendite-Fonds Japan wirtschaftliche Probleme aufgetreten. Nun fragen sich die Anleger, ob es möglich ist, die Beteiligung zu kündigen und das Geld zurück zu erhalten?

Worin investiert der Immobilienfonds MPC Japan 1?


Die Beteiligung an dem MPC Sachwert Rendite-Fonds Japan soll deutschen Anlegern ermöglichen in einem Immobilienfonds in Japan zu investieren. Erworben werden insgesamt 9 Immobilien, wobei es sich um 6 Einzelhandels-, Shopping- und Entertainmentobjekte und 3 Grundstücke handelt, die von den Mietern ebenfalls in diesem Segment genutzt werden. Die Anleger sollten an den laufenden Mieteinnahmen und der langfristigen Wertentwicklung der Objekte teilhaben.

MPC Japan kämpft mit wirtschaftlichen Problemen

Jedoch ist alles ganz anders gekommen. Die Verkehrswerte der Fondsimmobilien sind infolge von Mietreduzierungen gesungen und somit in eine wirtschaftliche Schieflage geraten. Laut Prospekt sind von der japanischen Investitionsgesellschaft neben den 70 Millionen Euro Eigenmitteln, die von den Anlegern stammen, bei der japanischen Tochtergesellschaft der Eurohypo AG zusätzlich umgerechnet 106 Millionen Euro aufgenommen worden.

Erfolgt eine Verwertung MPC Japan 1 Immobilienfonds Objekte?

In 2012 war der Fondszeitung zu entnehmen, dass bei einer Neubewertung festgestellt worden sei, dass der Verkehrswert der Objekte erheblich gefallen ist. Dies würde die mit der Eurohypo im Darlehensvertrag vereinbarten Wertsicherungsklauseln (loan to value Klausel) verletzen, worauf die Bank nun eine Sondertilgung in Höhe von 208 Millionen Yen verlange. Wenn diese Tilgung nicht erbracht werden sollte, droht die Bank mit der Verwertung der Immobilien.

Fehlende Risikohinweise im Prospekt des MPC Japan Immobilienfonds 1

Im Fondsprospekt befinden sich lediglich Risikohinweise zu den von der Japanischen Investitionsgesellschaft aufgenommenen Krediten, allerdings von einer loan-to-value-Klausel und den sich daraus ergebenden Konsequenzen wurde nirgends etwas hingewiesen. Dieser erhebliche Prospektfehler wurde den MPC Immobilienfonds Anlegern offenbar verschiegen.

Anleger des Immobilienfonds MPC Japan stehen in der Haftung


Viele Anleger wissen auch nicht darüber bescheid, dass sie als Kommanditist einer Kommanditgesellschaft beigetreten sind oder das die versprochenen Ausschüttungen keinesfalls eine sichere Verzinsung darstellen. Zwar besteht für den Kommanditisten keine Haftung mehr, wenn er seine Einlage komplett eingezahlt hat, aber sie lebt in dem Moment wieder auf, wenn Ausschüttungen erfolgen, die nicht durch Gewinne erwirtschaftet wurden. Dass dieses Risiko durchaus real ist, hat sich erst kürzlich beim MPC Immobilienfonds Holland 48 gezeigt, wo die Bank die Rückzahlung der Ausschüttungen gefordert hat. Ein ähnliches Schicksal ist angesichts der wirtschaftlichen Probleme, nun auch beim MPC Japan 1 zu befürchten.

Da jeder unternehmerischen Beteiligung das Risiko des Totalverlustes innewohnt, ist die Beteiligung am MPC Sachwert Rendite-Fonds Japan 1 für sicherheitsorientierte Anleger denkbar ungeeignet. Für die Anleger des MPC Sachwert Rendite-Fonds Japan 1 ein Risiko, welches zur bitteren Realität geworden ist.

Vermittlung des MPC Japan Immobilienfonds auf Basis von Falschberatung


Der Anlageberater muss im Rahmen einer anleger- und anlagegerechten Beratung, auf alle Risiken hinweisen, insbesondere auf die Risiken der loan-to-value-Klausel. Wird die Vermittlung der Beteiligung am MPC Japan Immobilienfonds von einer Bank vorgenommen, muss diese zusätzlich auf die Höhe der Provision hinweisen, die sie mit der Vermittlung verdient.

Schadensersatz für die Anleger des MPC Japan Immobilienfonds

Sollte sich der Immobilienfonds MPC Japan 1 nicht erfolgreich sanieren können, droht den Fondsimmobilien die Verwertung durch die Bank, was für die Anleger den Totalverlust ihrer Einlagen bedeuten würde. Wenn er aber durch eine Falschberatung getäuscht wurde, stehen ihm Schadensersatzansprüche zu. In diesem Fall muss, laut ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes, der Finanzstatus des Anlegers wieder so hergestellt werden, wie er vor dem Erwerb der Beteiligung gewesen ist.

Resch DebiProtect – Anlegerhilfe von Profis.

Anlegern des MPC Sachwert Rendite-Fonds Japan 1 bietet Resch DebiProtect eine kostenlose Prüfung ihres Falles an. Sie müssen dafür den Fragebogen ausfüllen oder können uns unter 030 - 652 127 60 telefonisch erreichen.

   
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