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Bewertung der Lloyd Fonds AG durch Resch DebiProtect

Erste Lloyd Fonds TradeOn Portfolio GmbH & Co. KG
Fondsbeteiligung, Lloyd Fonds AG, Hamburg.

Erste Lloyd Fonds TradeOn Portfolio GmbH & Co. KG mit ihrem Geschäftskonzept anscheinend gescheitert ...

Die Lloyd Fonds AG aus Hamburg bietet geschlossene Fonds an und hat nach eigenen Angaben bereits ein Investitionsvolumen von rund 5,1 Milliarden Euro emittiert sowie über 100 Fonds realisiert.

Das Geschäftsmodell des Schiffsfonds Erste Lloyd Fonds TradeOn Portfolio GmbH & Co. KG ist der Kauf von Anteilen an 23 ähnlichen Schifffahrtsgesellschaften auf dem Zweitmarkt. Hierbei dreht es sich ausweislich des Verkaufsprospekts im Großen und Ganzen um Anteile an Schiffsfonds, die in der Vergangenheit durch die Lloyd Fonds AG aufgelegt wurden und offensichtlich für eine erforderliche Sanierung neue Geldmittel brauchen.

Ob dieses Variante jedoch stimmig und nachvollziehbar war, darf angezweifelt werden. Anleger konnten sich über die Lloyd Treuhand GmbH als mittelbare Kommanditisten an der Erste Lloyd Fonds TradeOn Portfolio GmbH & Co. KG beteiligen. Es war ein Kommanditkapital von 16 Millionen € sowie ein Bankdarlehen über zusätzliche 5 Millionen € geplant. Laut der durch die Fondsgesellschaft ausgegebenen Geschäftsberichte für die Jahre 2009 und 2010, war jedoch nicht ein Mal mehr die Hälfte des eingeworbenen Kommanditkapitals übrig gewesen. Anstatt der Gesamtausschüttung in Höhe von 171 Prozent in 10 Jahren, die im Verkaufsprospekt ausgewiesen ist, sieht das Resultat für den Anleger am Ende enttäuschend aus.

Dieser Kapitalverlust muss von den Anlegern aber nicht einfach so akzeptiert werden. Denn es existieren Ansatzpunkte, das, aufgrund einer inkorrekten Anlageberatung durch die im großen Umfang mit dem Vertrieb dieser Schiffsbeteiligungen betrauten Banken und Sparkassen, Schadenersatzansprüche geltend gemacht werden können.

Den von Resch DebiProtect vertretenden Mandanten ist von Bank Anlageberatern die betreffende Schiffsbeteiligung als sichere Kapitalanlage empfohlen worden. Nach Ansicht des Bundesgerichtshofs (BGH, III ZR 122/05) kommt in Fällen, in denen ein Anlageberater dem Anleger gegenüber die von ihm empfohlene Anlage als "sicher" bezeichnet hat, trotzdem diese mehr oder minder spekulativ ist, bzw. auch mit einem Totalverlust der Einlage gerechnet werden muss, eine Falschberatung in Betracht.

Ein Berater ist dazu verpflichtet, das empfohlene Produkt auf seine Glaubwürdigkeit zu überprüfen und gegebenenfalls dem Anleger von einer Beteiligung abzuraten. Auch wenn der Anleger von seinem Anlageberater oder Anlagevermittler nicht vollständig darüber informiert wurde, dass nur ein verhältnismäßig geringer Teil der Anlegergelder zu Investitionszwecken verwendet wird, während mit einem Großteil des Geldes sog. weiche Kosten bezahlt werden (BGH, II ZR 310/03), liegt eine lückenhafte und damit unzureichende Beratung vor.

Darüber, dass die Bankberater nur zur Beteiligung an einem Schiffsfonds geraten haben, weil die Bank daran eine hohe Provision verdient, wurden die Kunden nicht aufgeklärt. Die Vermittlungsprovisionen machten teilweise weit mehr als 10 Prozent der Einlage der Kommanditisten aus. Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs müssen die Anleger über diese Provisionen unaufgefordert informiert werden.

Zahlreiche Kommanditisten von Schiffsfonds werden von Resch DebiProtect, mit der Forderung auf Schadenersatzanspruch gegenüber Banken und Sparkassen, vertreten. Das heißt die vollständige Rückabwicklung der Beteiligung, nach der die Anleger finanziell so gestellt sein müssen, als ob sie die Anlage nie gezeichnet hätten.

Wenn Sie Kommanditist von Erste Lloyd Fonds TradeOn Portfolio GmbH & Co sind, können Sie über Resch DebiProtect die Erfolgsaussichten Ihres individuellen Falles kostenlos prüfen lassen. Füllen Sie dazu den Fragebogen aus. Resch DebiProtect übernimmt nur Fälle die Aussicht auf Erfolg haben!

   
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