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Life Forestry Switzerland AG in der Risikobewertung

Die Resch DebiProtect Anlegerschutz-Rechtsanwälte
Schutz für Anleger durch Resch DebiProtect

Die Life Forestry Switzerland AG offeriert Anlegern die Option, Besitzer von Teakbäumen auf den Plantagen der Life Forestry in Costa Rica und Ecuador zu werden. Anleger sollen die Standorte der Bäume individuell mittels GPS orten können. Bis zur Haupternte werden die eingekauften Bäume von der Life Forestry bewirtschaftet und sollen schließlich von ihr verkauft werden.

Mit dem Erwerb bekommt der Anleger eine Baumeigentumsurkunde, welche laut Angaben der Life Forestry nach costa-ricanischem und ecuadorianischem Gesetz getrennt von Grund und Boden separat veräußerbar sein sollen. Inwieweit diese Angabe zutreffend ist, lässt sich derzeit nicht überprüfen. Grundsätzlich stellt sich hierbei die Frage, wie der Eigentümer zu seinem Baum gelangt, sollte ihm durch den Landeigentümer das Wegerecht verwehren werden. Spätestens hier bahnen sich für den Tausende Kilometer entfernt lebenden Baumeigentümer nur sehr schwer überschaubare Schwierigkeiten an. Zusätzlich erklärt Life Forestry, dass im Falle eines Konkurses des Unternehmens die Teakbäume nicht der Konkursmasse zugerechnet werden können. Ob diese Aussage unbeschränkt zutreffend ist, darf bezweifelt werden.

Welche Sicherheit bieten die Rückstellungen der Life Forestry Foundation?
Die Rückstellungen werden laut Prospekt mit einem Teil des von den Erwerbern eingezahlten Geldes gebildet und unwiderruflich der Life Forestry Foundation übertragen. Diese, so wird im Prospekt angegeben, ist eine unabhängige Stiftung, welche die Rückstellungen treuhänderisch verwaltet. „Dann“, so wortgetreu, „ist sichergestellt, dass Ihre Anlage selbst bei einer möglichen Insolvenz der Life Forestry Switzerland unberührt bleibt und die Bewirtschaftung ihres Baumbestandes die gesamte Zeit finanziert ist.“ Hierbei bleibt jedoch im Verborgenen, wie die volle Einlage dazu dienen kann, Teakbäume in Ecuador oder Costa Rica zu kaufen, wenn ein Teil davon bei der Life Forestry Foundation als Rückstellungen verbleibt? Ist die Sicherheit nur vorgetäuscht?

Rückzahlung mit hohem Risiko!
Ein Teakbaum braucht mindestens 20 Jahre, bis er abgeholzt und vermarktet werden kann. Der Anleger muss außerordentliches Vertrauen in das Informationssystem vor Ort setzen, welches 20 Jahre lang über das Wachstum der Bäume und die Neuigkeiten im Teakholzwald bericht erstattet. Der Verkauferlös soll zu 85 Prozent an die Anleger ausgeschüttet werden. Völlig offen ist, ob dieser dann der ursprünglichen Einlage entspricht. In einem Hinweis heißt es, dass der Verkaufserlös vom kommerziell nutzbaren Holzvolumen sowie den dann aktuellen Marktpreisen für Teakholz abhängig ist. Erfahrungsgemäß zeichnen solche Kriterien hoch spekulative Anlagen aus.

Der Verweis im Prospekt auf die hohen Risiken ist gerechtfertigt
Resch DebiProtect sieht besonders für Ecuador massive ökonomische und politische Gefahren. Auch die Behauptung, dass die Preise für Teakholz mittel- und langfristig stabil sind, sehen wir von Resch DebiProtect als sehr gewagt an.

Resch DebiProtect Bewertung
Wir bewerten das Angebot der Life Forestry Group, in Teakbäume zu investieren, als hochgradig riskant. Da letztlich das Risiko des Totalverlustes droht, ist diese Beteiligung für sicherheitsorientierte Anleger vollkommen ungeeignet.

Für Anleger der Life Forestry bieten wir eine kostenfreie Vorabeinschätzung Ihres Falles. Sie brauchen nur den Fragebogen ausfüllen oder uns unter 030-8859770 anrufen.

Resch DebiProtect, erfahren im Anlegerschutz!

   
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