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Denkmalgeschützte Immobilien - Resch DebiProtect Anlegerschutz

Denkmalgeschützte Immobilien, unrentables Steuersparmodell
Steuersparmodelle mit denkmalgeschützten Immobilien

Das letzte noch bestehende, von vielen Bauträgern genutzte Steuersparmodell ist der Erwerb einer denkmalgeschützten Immobilie.

Etliche Käufer jedoch können noch nicht ein Mal erahnen, auf welche Risiken sie sich mit so einer Steuerspar-Immobilie einlassen haben. Denn häufig handelt es sich dabei um Immobilien, die umgangsprachlich auch als Schrottimmobilien bezeichnet werden!

Besonderes Augenmerk muss dabei auf Objekte in der Stadt Leipzig gelegt werden, denn keine andere Stadt in Deutschland verfügt über ein solches Potenzial an baufälligen Gebäuden aus der Gründerzeit. Erst nach der Wende ist der städtebauliche Reiz, der zur Zeit der DDR stark vernachlässigten Häuser, wieder entdeckt worden.

In den neuen Bundesländern existieren weit über 100.000 Immobilien, die die Kriterien des Denkmalschutzes erfüllen würden. Eine denkmalgeschützte Immobilie hat damit keinen Seltenheitswert und es ist auch nichts Besonderes sie zu besitzen. Der Denkmalschutz verleiht dem Objekt keinen besonderen Mehrwert. Besonders in Leipzig warten noch Tausende von Gebäuden auf ihre Sanierung und Restaurierung, wodurch ein deutlicher Überschuss an denkmalgeschützten Immobilien entsteht. Was positiv für das Stadtbild ist und somit die Stadtväter und Bürger erfreut, produziert aber Leerstand, der sich durch die anhaltende Bautätigkeit immer weiter erhöht.

Ein weiterer Nachteil der groß angelegten Stadtsanierung ist, dass ahnungslose Klein- und Mittelverdiener dadurch in vielen Fällen ihr Erspartes verlieren. Denn trotzdem der Bedarf an Wohnraum längst gedeckt ist und die Mieteneinnahmen für einen Vermieter, dementsprechend gering sind, ist das Denkmalschutzmodell für Initiatoren, Vertriebe und Banken noch immer ein lohnendes Geschäft. Ganz im Gegenteil zum Käufer einer Eigentumswohnung nach dem Denkmalsschutzmodell, für den der Erwerb, aufgrund von Unrentabilität und hohem Risiko, meist vollkommen unsinnig ist. Aus Eigeninitiative käme wohl niemand auf die Idee, sich zum Steuern sparen, eine solche Wohnung zu kaufen.

Die Frage, die man sich hier stellen darf, ist, warum laufen diese Geschäfte überhaupt so erfolgreich? Ganz einfach, weil die Bauträger für den Verkauf an Anleger externe Vertriebe einsetzen. Diese Vertriebsorganisationen bestehen größtenteils aus freiberuflichen Beratern, die professionell im Verkauf geschult sind und nicht selten auch unlauteren Mitteln einsetzen.

Der übliche Weg ist die gesetzlich verbotene Geschäftsanbahnung mit dem Telefon, bei der mit Steuersparen geworben wird. Ein weiteres Verkaufsargument der Vertriebe ist, dass man die Wohnung nach einigen Jahren mit Gewinn wieder verkaufen könne. In Wahrheit wird aus dem in Aussicht gestellten Gewinn schnell ein Verlust mit laufenden Kosten. Ein gewinnbringender Weiterverkauf ist faktisch nicht möglich, weil aufgrund des Überangebots, der Verkaufspreis weit unter dem Einkaufspreis liegt.

Selbst wenn man bereit wäre, den Verlust in Kauf zu nehmen, würde der Verkauf der Wohnung am Einspruch der finanzierenden Bank scheitern. Diese ist nämlich als Darlehensgeber einen Eintrag im Grundbuch, der erst dann gelöscht werden würde, wenn das Darlehen vollständig zurückgezahlt wurde. Da sich das kaum ein Käufer leisten kann, ist er über die gesamte Laufzeit des Darlehens, im Durchschnitt rund 25 Jahren, an Wohnung und Kredit gebunden.

Dass sich eine jahrzehntelange hohe Kreditbelastung einschneidend auf die normalen Lebensumstände auswirkt, kann man sich leicht ausmalen. Der Darlehensbetrag, den man am Ende bezahlt hat, macht einschließlich Zinsen und Tilgung, etwa den dreifachen Kaufpreis der Wohnung aus.

Wenn der Verkaufserlös nur einen Bruchteil der Darlehenssumme erreicht, aber der Kredit vollständig zurück gezahlt werden muss entsteht für den Anleger eine oft schwierige finanzielle Situation. Von einer angedachten Tilgung des Darlehens durch den Verkaufserlös ist der Anleger weit entfernt. Auch eine Umschuldung durch die Hausbank ist nicht möglich, weil diese keiner Finanzierung zustimmt, bei der sie nicht durch den Wert der Wohnung abgesichert wäre.

Bisher haben wir, ohne Ausnahme, keinen einzigen Käufer kennengelernt, der sich der Dimensionen eines solchen Kaufvertrag Abschlusses bewusst gewesen ist.

Was man dagegen tun kann!
Im Falle, dass der Anlageberater den Käufer nicht über alle wichtigen Aspekte des Immobilienerwerbs vollständig informiert hat, haftet der Verkäufer für die Falschberatung. Das heißt, der Verkäufer muss den Käufer so stellen, als wenn er die Wohnung niemals erworben hätte.

Resch DebiProtect übernimmt nur Fälle die Aussicht auf Erfolg haben. Wenn Sie den hier hinterlegten Fragebogen ausfüllen, können Sie die Erfolgsaussichten Ihres Falles in einer Ersteinschätzung kostenlos prüfen lassen.

   
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