Resch ++ Anlegeranwälte ++ Kapitalmarktrecht ++ Anlagerecht ++ Anlegerschutz ++ Anlegerrecht ++ Anlegerhilfe
   

Umweltbundesamt warnt ++ Software Updates helfen im Dieselskandal nicht

Fahrverbote führen zum Wertverfall bei Diesel-PKW
DUH Deutsche Umwelthilfe fordert ein Verbot für Dieselfahrzeuge

Das Umweltbundesamt warnt. Das mit dem Dieselgipfel verfolgte Ziel, das Problem mit einem Software-Update zu erreichen, wird verfehlt. In über 70 Städten bleiben die Stickoxidwerte nach den Berechnungen des Umweltbundesamtes zu hoch. Für die Halter von Dieselfahrzeugen eine beunruhigende Aussage. Der Wert ihrer Dieselfahrzeuge verfällt. Fahrverbote drohen durch den Dieselskandal bittere Realität zu werden. Was können die Halter von Diesel-Pkw tun?

Umweltbundesamt: Software Updates nicht ausreichend

Das Umweltbundesamt hat gerechnet. Auch nach Umsetzung des Dieselgipfels bleibt die Luft schlecht. Das gilt für mehr als 70 Städte. Dort wird die Luft schmutziger sein, als es die Emissionsvorgaben erlauben. Um die Schadstoffwerte zu senken, reichen die auf dem Dieselgipfel vorgeschlagenen Lösungen nicht aus. Software-Updates sind ungenügend.

Umweltbundesamt: Umtauschprämie verschlimmert die Situation
Besonders krass ist die Erkenntnis des Umweltbundesamtes, dass die Umtauschprämie nicht helfen wird. Nach den Berechnungen sinken die Belastungen durch die gesundheitsschädlichen Emissionen bis zu 6 %. Unter die kritischen Werte wird die Luft nur in 20 Städten sinken.

Hardwarenachrüstung ist Autokartell zu teuer
Auf dem Dieselgipfel hatte Umweltministerin Barbara Hendricks gefordert, dass das Autokartell durch eine Nachrüstung mit Hardware für die deutliche Senkung der kritischen Emissionswerte sorgt. Dies konnte das Autokartell jedoch erfolgreich abwehren. Ein Grund wird sicherlich gewesen sein, dass die Kosten durch die Nachrüstung mit Hardware deutlich teurer sein dürften, als ein Software-Update. Das Umweltbundesamt stellt fest, dass auf diese Art und Weise das Fahrverbot für Dieselautos nicht verhindert werden kann.

Lobbyverband setzt auf Zeit
Der Lobbyverband der deutschen Automobilindustrie sieht das Problem durch die natürliche Bestandserneuerung mit modernen Euro-6-Fahrzeugen gelöst. Auch wenn der Lobbyverband die Berechnungen des Umweltbundesamtes grundsätzlich anerkennt, setzt der Lobbyverband VDA einfach auf Zeit. Bis 2019 würde durch diese Bestandserneuerung die Stickstoffemission im gesamten Straßenverkehr um 12 – 14 % gesenkt sein.

Umweltverband gegen Umtauschprämie

Das Umweltbundesamt zweifelt auch daran, dass die Umtauschprämie für ältere Dieselautos eine Hilfe ist. Die Schadstoffminimierung kann dadurch nicht herbeigeführt werden, heißt es. Die Schadstoffwerte würden lediglich zwischen 0 – 2 % gesenkt werden. Schlimmer noch: Die Prämien werden derzeit nur beim Kauf neuer Euro-6-Diesel-Fahrzeuge gewährt. Diese sind im Alltagsgebrauch allerdings deutlich schmutziger als die Euro-5-Diesel-Fahrzeuge im Labor ohne Update. Praktisch führt dies sogar zu einer Verschlechterung der Emissionssituation. Auch die aktuellen Euro-6-Diesel-Fahrzeuge stoßen nach Angaben des Umweltbundesamtes deutlich mehr Stickstoffoxide aus als dieses erlaubt ist.

Dieselkäufer müssen handeln

Die Erkenntnisse des Umweltbundesamtes sind für den Halter eines Dieselfahrzeuges eine böse Nachricht. Die Preise verfallen. Er hat nicht das gekauft, was ihm versprochen wurde. Dem Halter eines Diesel-Pkw steht deshalb grundsätzlich ein Schadensersatzanspruch zu. Es gibt inzwischen eine Vielzahl von landgerichtlichen Urteilen, mit denen Autoverkäufer zur Rückabwicklung des Kaufvertrages verurteilt wurden.

RESCH DebiProtect – Verbraucherschutz pur.
RESCH DebiProtect bietet den Haltern der Diesel-Pkw die kostenlose Prüfung ihres Falles an. Steht Ihnen ein Schadensersatzanspruch zu? Füllen Sie deshalb das Kontaktformular aus oder rufen Sie an unter 030 652 1276 2500.

   
Resch ++ Anlegerschutzanwälte ++ Schrottimmobilien ++ Gesellschaftsrecht ++ Bankrecht ++Kapitalanlagerecht