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Autokartell manipuliert Abgaswerte ++ Schadensersatz

Der Vorwurf wettbewerbswidrigen Verhaltens des Autokartells im Hinblick auf manipulierte Abgaswerte verärgert Millionen Halter von Dieselfahrzeugen. Sie stellen sich die Frage, ob sie Schadensersatz beanspruchen können?

Kunden des Autokartells werden getäuscht
Die Käufer wollten ein Auto erwerben, das den gesetzlich vorgegebenen Abgasnormen entspricht. Vielfach haben die Käufer aber ein Dieselfahrzeug bekommen, das gegen die gesetzlichen Vorgaben verstößt und das deshalb einen eingeschränkten Wert hat. Das betrifft zunächst einmal die Benutzbarkeit.

Wegen Abgasmanipulation droht Fahrverbot
Nach wie vor steht ein Fahrverbot im Raum, wenn besonders hohe Schadstoffbelastungen in Ballungszentren auftreten. Das wird insbesondere auch noch mal durch das Urteil des Verwaltungsgerichts Stuttgart deutlich, dass die Frage eines Fahrverbotes ausdrücklich in seiner Entscheidung vom Juli 2017 offen gelassen hat.

Wegen Abgasmanipulation verlieren Diesel-PKW an Wert
Aber auch der Wert des Autos ist deutlich gesunken. Jeder, der heute einen Diesel-Pkw erworben hat, muss davon ausgehen, dass er im Falle des Weiterverkaufes einen deutlich geringeren Preis erzielen wird als vor dem Bekanntwerden der illegalen Manipulation der Abgaswerte. Die ganze Diskussion, ob denn nach dem Abgasskandal Dieselmotoren überhaupt eine Zukunft haben, ist für den Gebrauchtwagenmarkt für Diesel-Pkw geradezu tödlich.

Sammelklagen in Abgasskandal gescheitert
In der Vergangenheit haben Anwälte versucht, mit einer Art „Sammelklage“, das heißt mit einer Bündelung von Verfahren über eine holländische Stiftung, den Volkswagenkonzern in einen Vergleich zu zwingen. Dieser Versuch ist bislang gescheitert.

Einzelklagen wegen Abgasmanipulation erfolgreich
Sinnvoll wird es dagegen sein, direkt Schadensersatzklagen vor deutschen Gerichten einzureichen. Ziel ist die Rücknahme des Dieselfahrzeuges, dessen Abgaswerte manipuliert wurde. Der Kaufpreis wird erstattet. Neben einer Rückabwicklung besteht in vielen Fällen die Chance auf Schadensersatz oder Minderung des Kaufpreises. Nach den neuen Erkenntnissen ist die Abgasmanipulation nicht ein bloßer Sachmangel, weil die Diesel-Pkw deutlich mehr Stickoxide ausstoßen als angegeben.

Schadensersatzanspruch bei Abgasmanipulation
Im Zuge der wettbewerbswidrigen Manipulation der Abgaswerte durch das Autokartell dürfte auch eine vorsätzliche Täuschung vorliegen. Vor diesem Hintergrund stehen dem Käufer ebenfalls Schadensersatzansprüche zu. Er kann die Rückabwicklung des Kaufvertrages verlangen und wird am Ende so gestellt, als hätte er das Dieselfahrzeug nie erworben.

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