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Wettbewerbswidrige Absprachen des Autokartells ++ Schadensersatzanspruch für Käufer

Der SPIEGEL nennt es das „Kartell“. Die Autohersteller Daimler, BMW, Porsche, Audi und natürlich Volkswagen haben durch geheime Absprachen den Wettbewerb eingeschränkt und behindert. Die Käufer dieser Dieselautos bekommen nicht das, was bei einem funktionierenden Wettbewerb an Innovationen möglich gewesen wäre. Vielmehr erhalten Sie Autos, die durch Manipulation der Software einen höheren Schadstoffausstoß haben als gesetzlich erlaubt. Den Käufern von Dieselautos drohen heftige Preisabschläge im Falle des Weiterverkaufs. Auch Fahrverbote drohen. Das hat das Verwaltungsgericht in Stuttgart deutlich gemacht.

Dem Autokartell drohen Milliarden-Strafen
Bislang stand nur Volkswagen in Verdacht, bei Dieselfahrzeugen die Abgaswerte manipuliert zu haben. Jetzt wissen wir, dass es über Jahre geheime Absprachen gab, die zu einem wettbewerbswidrigen Verhalten geführt haben. Die Mitglieder des Autokartells streiten sich darum, wer denn zuerst die Selbstanzeige gemacht hat. Im Falle der Selbstanzeige kann der Hersteller damit rechnen, dass die Kartellstrafen deutlich geringer ausfallen. Ansonsten droht den Mitgliedern des Autokartells wegen der Manipulationssoftware und anderer Absprachen eine Milliarden-Strafe.

Durch die Manipulation des Autokartells erleiden Halter Schaden

Die Käufer von Dieselfahrzeugen spüren seit dem Bekanntwerden der Manipulation durch Volkswagen im September 2015, wie die gesamte Diskussion um Dieselautos auch zu anderen Fahrzeugen  führt. Durch die Aufdeckung der wettbewerbswidrigen Absprachen der übrigen Mitglieder des Autokartells erhält der Abgasskandal eine völlig neue Dimension. Mehr als 3 Millionen Diesel-Pkw sind betroffen. Das Ende ist nicht abzusehen. Das Geständnis eines VW-Managers in den USA sowie die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft nicht nur in Wolfsburg sowie die Recherchen der BaFin zeigen, dass die Ermittlungen wohl erst am Anfang stehen.

Käufer von Dieselautos haben Anspruch auf Schadensersatz

Grundsätzlich steht den Haltern und Käufern eines von der Manipulation betroffenen Pkw ein Anspruch auf Schadensersatz zu. Gegen den Volkswagenkonzern wurde bereits vergeblich versucht, diesen zu einem vergleichsweisen Einlenken zu bringen. Dies ist gescheitert. Zunehmend macht sich die Erkenntnis breit, dass man jeden einzelnen Fall durchklagen muss. Die Erkenntnisse aus dem wettbewerbswidrigen Verhalten des Autokartells gibt den individuellen Schadensersatzansprüchen neue Substanz. Die Täuschung des Käufers über die Manipulation im Hinblick auf die Abgaswerte und über den den Haltern von Dieselfahrzeugen drohenden Schaden wird immer deutlicher. Der Käufer bekommt nicht das, was er gekauft hat. Und im Falle des Weiterverkaufes merkt er, dass das Interesse an Diesel-Pkw drastisch eingebrochen ist, was auch zu einem entsprechenden Preisverfall führt.

Welche Möglichkeiten dem Halter eines Dieselfahrzeuges gegeben sind, hängt vom Einzelfall ab. Wenn Sie Halter eines Diesel-Pkw sind, füllen Sie den Fragebogen aus. Sie bekommen eine kostenlose Einschätzung, ob wir Ihren Fall mit hinreichender Erfolgsaussicht übernehmen können.

   
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